Kunst- & Kulturreisen

1

2

3

Archiv:

Der Heidelberger Bergfriedhof

Sonderführung am Mittwoch, 04. August 2010  um 15:00 Uhr

Friedhöfe sind Spiegelbilder der Kultur einer Stadt. Historische Friedhöfe sind grüne Oasen der Ruhe, stimmungsvolle Parks, Räume der öffentlichen Landschafts- und Denkmalpflege und Zeugnisse der Friedhofskultur. Sie sind stille Stätten der Erinnerung und geschichtsträchtige Kulturzeugnisse der Grabmalentwicklung im Kontext der kunsthistorischen Epochen. Friedhöfe sind den kulturellen und gesellschaftlichen Veränderungen unterworfen und zeigen diese Veränderungen nicht nur in der Gestaltung der Grabdenkmäler sondern auch in der Art der Bepflanzung.
Ein Spaziergang durch den Heidelberger Bergfriedhof gleicht einer Reise in die Kultur- und Geistesgeschichte der Stadt des 19. und 20. Jahrhunderts. Der Bergfriedhof zählt zu den stimmungsvollsten und schönsten deutschen Friedhofsanlagen. Die heute ca. 18 ha große überkonfessionelle Begräbnisstätte, idyllisch am Fuße des Königstuhls gelegen, wurde 1842 vom Gartenarchitekten Johann Metzger, von der Gestaltungspraxis englischer Landschaftsparks inspiriert, geplant und 1844 eingeweiht. Als eigenständige Bestattungsanlage wurde 1876 der Jüdische Friedhof in unmittelbarer Nähe errichtet. In den über 160 Jahren der Nutzung fanden dort zahlreiche berühmte und bedeutende Persönlichkeiten ihre letzte Ruhestätte. Unseren Rundgang beginnen wir am hinteren Eingang und wandeln bis zum Krematorium. Sie sehen Gräber von Ehrenbürgern, Gelehrten, Professoren der Heidelberger Universität, Politiker, Dichter, Maler und Musiker, aber auch von reicher Handwerker und Unternehmer, die es sich leisten konnten, für sich und ihre Familien prunkvolle und oft protzige Grabdenkmäler zu errichten.

„Hexen“ - Kulturgeschichte, Mythos und Wirklichkeit

 Am Samstag, 06. März 2010

Das Historische Museum Speyer zeigt eine große Ausstellung zum Thema „Hexen - Mythos und Wirklichkeit“. In einem zeitlichen Bogen von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart widmet sich die Ausstellung den großen Themenkomplexen: Hexenglaube, Hexenverfolgung und Hexenrezeption. Ausgehend vom Weltbild des 16. Und 17. Jahrhunderts wird verdeutlicht, wie eine Vielfalt von Ursachen die Voraussetzungen für die Hexenverfolgung schuf. Religionskonflikte, Kriege und kleine Eiszeit und die damit verbundenen Agrarkrisen, Hungersnöte und Krankheiten prägten den Lebensalltag. Anhand zahlreicher Exponaten und der aktuellen wissenschaftlichen Forschungsergebnisse wird das Phänomen „Hexe“ beleuchtet. Wie konnte es in der frühen Neuzeit zur Hexenverfolgung kommen? Welche Rolle spielt der Glaube an Zauberei und Magie im Alltag der Menschen? Welche Vorstellungen von Hexen haben sich in der Moderne durchgesetzt?

Zeit: Die Führung am Samstag, 06. März beginnt um 15:00 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Museum, ca. 20 min. vor der Führung.Dauer der Führung ca. 1,5 St. Individuelle Anreise!
Preis: 15 € pro Person für Eintritt und Führung.
Höchstteilnehmerzahl 25 Personen.